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Energierohstoffe

Förderplattform des Kvitebjorn Erdöl- und Kondensatfeldes in der norwegischen Nordsee (Block 34/11)Förderplattform des Kvitebjorn Erdöl- und Kondensatfeldes in der norwegischen Nordsee (Block 34/11)
Quelle: Statoil

Energierohstoffe wie Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernbrennstoffe wie Uran sind aus unserem alltäglichen Leben, aber auch aus der gesamten Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Sie liefern Strom und Wärme, dienen als Treibstoff und werden zu unzähligen Produkten weiterverarbeitet. Somit sind sie von grundlegender Bedeutung für das Funktionieren der Wirtschaft und den Erhalt unseres Lebensstandards. Den Großteil des weltweiten Energiebedarfs decken fossile Energieträger. Auch in Deutschland erfolgt die Energiegewinnung zu über 90 Prozent aus diesen Brennstoffen.

Der weitaus überwiegende Teil der Energierohstoffe wird allerdings aus dem Ausland importiert. So stammen schon jetzt 97 Prozent des Erdöls, 84 Prozent des Erdgases und inzwischen auch etwa 72 Prozent der Steinkohle aus Importen. Diese Abhängigkeit von importierten Energieträgern wird sich in Zukunft vermutlich noch verstärken.


Gleichzeitig steigt die Nachfrage weltweit an, insbesondere in Asien. Das Vorkommen der dominierenden Energieträger Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran ist jedoch begrenzt. Dies und die Tatsache, dass viele Länder über einen Ausstieg aus der Kernenergie nachdenken, zeigt auf, dass Maßnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung immer wichtiger werden.

Als zentrale geowissenschaftliche Beratungsinstitution der Bundesrepublik Deutschland berät die BGR die Bundesregierung hinsichtlich der regionalen und quantitativen weltweiten Verfügbarkeit von Energierohstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle und Kernbrennstoffe) in Form der Berichte Energierohstoffe 2009 und der jährlich aktualisierten Kurzstudie. Durch gezielte methodische, instrumentelle sowie regionale Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten leistet sie einen Beitrag bei der Sicherung der Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Energierohstoffen (zum Beispiel Geothermie). In der Technischen Zusammenarbeit (TZ) werden so Expertisen vor Ort entwickelt sowie ungenutzte Energierohstoffe erschlossen und eingesetzt.


Kontakt 1:

Prof. Dr. Bernhard Cramer
Tel.: +49-(0)511-643-2885
Fax: +49-(0)511-643-3661
E-Mail: Bernhard.Cramer@bgr.de

Kontakt 2:

Diplom-Geologe Hilmar Rempel
Tel.: +49 (0)511-643-2363
Fax: +49 (0)511-643-3661
E-Mail: Hilmar.Rempel@bgr.de



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