Fernerkundung in der BGR
Verschneidung von digitalem Geländemodell und ASTER-Composit von Windhoek, Namibia
Quelle: BGR
Mit der geologischen Interpretation von Luftbildern wird Fernerkundung in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe seit der Gründung des Referats „Fotogeologie“ 1959 betrieben. Die digitale Bildverarbeitung nahm ihren Einzug in den Siebzigern, als die Satellitenfernerkundung Multispektralscanner und Radartechnologie einsetzte.
Die Aufgaben und Anwendungsgebiete der Fernerkundung umfassen im In- und Ausland die Erkundung und Bewertung von Rohstoffen, Umwelt, Boden, Grundwasser und Georisiken. Die Erprobung und Weiterentwicklung von Fernerkundungsmethoden werden durch den Einsatz digitaler Bildverarbeitung, GIS-Anwendungen, Multispektral- und Hyperspektralverfahren, Thermaltechnik sowie Radartechnologie betrieben.
Eine weitere Aufgabe besteht in der Beratung der Ministerien und der deutschen Wirtschaft in der Anwendung von Fernerkundungs-Verfahren.
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