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Polarforschung der BGR

Geologische Erkundung der Küste der Robertson Bay, Nord-Viktorialand, AntarktisGeologische Erkundung der Küste der Robertson Bay, Nord-Viktorialand, Antarktis Quelle: BGR

Die eisbedeckten und schwer zugänglichen Polarregionen sind noch immer unzureichend erforscht. Die Erkundung des antarktischen Kontinents sowie des eisbedeckten arktischen Ozeans und der angrenzenden Kontinentränder ist aber notwendig für ein Verständnis des Zusammenwirkens von fester Erde, Ozeanen, Vereisung, Atmosphäre und Biosphäre. Geowissenschaftler der BGR helfen mit, systematisch den geologisch-strukturellen Bau der Polargebiete zu klären, wobei speziell in den eisbedeckten Gebieten auch geophysikalische Methoden zum Einsatz kommen.

Aufgaben der Polarforschung der BGR sind:

  • Beratung der Bundesregierung und Mitarbeit in nationalen und internationalen Polarforschungsgremien
  • Forschungsarbeiten im Rahmen des Polarforschungsprogramms der Bundesregierung, die schwerpunktmäßig auf die Untersuchung der Erdkruste einschließlich des Kontinentrandes der Antarktis gerichtet sind
  • Mitwirkung bei der Sicherung der Versorgung der Bundesrepublik Deutschland mit Rohstoffen durch Erkundung der Randgebiete des Arktischen Ozeans und Bewertung ihres Rohstoffpotenzials
  • Planung, Organisation und Durchführung von Expeditionen in die Antarktis und Arktis in nationaler und internationaler Kooperation
  • Entwicklung spezieller Messsysteme für den Einsatz in den Polargebieten.

Die Arbeiten der BGR leisten einen Beitrag zum Erhalt des Konsultativstatus der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Antarktisvertragssystems und zur Stärkung des deutschen Mitspracherechts bei wirtschafts-, umwelt- und forschungspolitischen Entscheidungen für die arktischen Gebiete.

Die BGR-Polarforschung kann auf eine rund 30-jährige Tradition zurückblicken. Bis Ende 2004 sind insgesamt 14 marine geophysikalische Expeditionen und 27 geowissenschaftliche Landexpeditionen in die Polargebiete organisiert und durchgeführt worden. Die BGR kooperiert dabei mit deutschen und ausländischen Universitäten, Geologischen Diensten und Polarforschungseinrichtungen. Die universitäre deutsche Polarforschung wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziell unterstützt.

Kontakt 1:

    
Dr. Andreas Läufer
Tel.: +49-(0)511-643-3137
Fax: +49-(0)511-643-3664

Kontakt 2:

    
Dr. Solveig Estrada
Tel.: +49-(0)511-643-3233
Fax: +49-(0)511-643-3664

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