BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

SLEWS – A Sensorbased Landslide Early Warning System: Entwicklung einer Geodiensteinfrastruktur als Grundlage von Frühwarnsystemen für Massenbewegungen durch die Integration von Echtzeitsensorik

Land / Region: Deutschland

Projektanfang: 01.04.2007

Projektende: 30.06.2010

Projektstand: 30.04.2009

SLEWS - A Sensorbased Landslide Early Warning System. Logo

Geowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN. Forschungsschwerpunkt Frühwarnsysteme im Erdmanagement

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Logo

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Im Rahmen des GEOTECHNOLOGIEN Förderprogramms „Frühwarnsysteme im Erdmanagement“ wird im Verbundprojekt SLEWS (Sensorbased Landslide Early Warning System) ein prototypisches Alarm- und Frühwarnsystem für Massenbewegungen entwickelt. Dabei werden mithilfe eines drahtlosen Sensornetzwerkes Echtzeitdaten gewonnen, die Informationen über mögliche Deformationen an der Geländeoberfläche enthalten. Durch die Verwendung offener Standards innerhalb einer Geodateninfrastruktur sollen die Messdaten nutzerorientiert bereitgestellt und automatisierte Warnmeldungen übermittelt werden. Die Service-orientierte Infrastruktur ermöglicht die Integration von Messreihen aus weiteren Sensornetzen, wie beispielsweise Niederschlagsdaten oder seismischen Daten.

Beteiligung der BGR:

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) trägt im Rahmen des Arbeitspaketes die Erarbeitung und Analyse der Schnittstelle zu den Endnutzern des Frühwarnsystems und zu den politischen Entscheidungsträgern bei. Die Integration des Systems in vorhandene Netzwerkstrukturen und die Anbindung an andere Frühwarnsysteme sowie die Integration der gewonnenen Forschungsergebnisse in nationale, eventuell auch in europäische und internationale Programme bildet einen weiteren wesentlichen Bestandteil der Arbeit der BGR.

Diese Arbeiten können unter dem weiten Begriff Nutzeranalyse, Zugang zu Behörden, Aufbau von Netzwerkstrukturen sowie Erforschung der politischen Rahmenbedingungen und möglicher Notwendigkeiten von Handlungsbedarf zusammengefasst werden.

Primär wird eine Bedarfsanalyse erstellt, welche im direkten Anschluss die Ermittlung der Anforderungen an die Frühwarnsysteme der Nutzer erfragt. Das entstehende Bedarfsprofil definiert daraus die Anforderungen an das System und weitere Fragestellungen im Hinblick auf eine Weiterentwicklung von Spezifikationen. In diesem Zusammenhang wird zum Ende des Projektplanes die Bedienbarkeit und Funktionalität direkt mit den potentiellen Endnutzern analysiert und evaluiert. Dieser Aspekt wird als Daueraufgabe den gesamten Zeitraum des Projektplanes begleiten.

Eine weitere Bedarfsanalyse zielt auf die Kooperation mit nationalen und internationalen Betreibern von Frühwarnsystemen ab. Die Entwicklung einer standardisierten Technik zur Information der Nutzer bildet in der Endphase den Arbeitsschwerpunkt.

Die Integration der Ergebnisse in nationale, europäische und internationale Programme schließt an die Kontaktaufnahme zu den relevanten Partnern an und gewinnt neben der dauerhaften Sichtung vor allem in der letzten Phase des Projektes an Bedeutung. Die internationale Kooperation mit Normungs- und Harmonisierungs-Organisationen wie OGC, ISO oder UGS während der gesamten Projektdauer sichert die Integration in die Geodateninfrastruktur.

SLEWS: Frühwarnsystem


Links:

http://www.slews.de

http://www.geotechnologien.de/forschung/forsch2.12l.html

Literatur:

Arnhardt, C.; Asch, K.; Azzam, R; Bill, R.; Fernandez-Steeger, T.M.; Homfeld, S.D. ; Kallash, A.; Niemeyer, F; Ritter, H.; Toloczyki, M.; Walter, K. (2007): Sensor based Landslide Early Warning System - SLEWS. Development of a geoservice infrastructure as basis for early warning systems for landslides by integration of real-time sensors. In: GEOTECHNOLOGIEN Science Report. Early Warning Systems in Earth Management. Kick-Off-Meeting 10 October 2007 Technical University Karlsruhe, p.75 - 88.
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Partner:

Förderungsnummer:

Gefördert durch das BMBF/DFG Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN: Frühwarnsysteme im Erdmanagement, Förderkennzeichen des Verbundes: 03G0663 03G0663

Kontakt 1:

    
Dr. Kristine Asch
Tel.: +49-(0)511-643-3324
Fax: +49-(0)511-643-3782

Kontakt 2:

    
Stefanie Haß
Tel.: +49-(0)511-643-3335
Fax: +49-(0)511-643-533335

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