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Newsletter 2014/05 vom 03.11.2014

DERA

Dänische Delegation

Dänische Delegation tauscht sich mit DERA-Experten aus

Eine Delegation des dänischen Ministeriums für Klima, Energie und Bau (Ministry of Climate, Energy and Buildings) unter Führung von Staatssekretär T. Egebo und dem Präsidenten des Dänischen Geologischen Dienstes (The Geological Survey of Denmark and Greenland – GEUS), J. Fredericia, besuchte am 29. September die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in Berlin. Für die Zukunftssicherung der Industriestandorte Deutschland und Dänemark, insbesondere beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien, ist die sichere und nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen eine unabdingbare Voraussetzung. Die dänische Delegation informierte sich daher über das Leistungsspektrum der DERA, insbesondere über die Rohstoffrisikoanalysen und Rohstoffpotenzialbewertungen zur praktischen Beratung von Wirtschaft und Politik. Im Gegenzug informierte der Geologische Dienst Dänemarks (GEUS), der auch für Grönland verantwortlich ist, über seine Beratungsleistungen sowie über die Untersuchungen und Bewertungen der Rohstoffpotenziale Grönlands.

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Energierohstoffe

Tonschiefer

Geologische Dienste weisen auf ihr Fachwissen zum Schiefergas hin

Die Europäischen Geologischen Dienste des Nordatlantikraums, zu denen auch die BGR zählt, haben jetzt die Kopenhagener Erklärung zur „Bereitstellung von Daten für nationale Schiefergasbewertungen“ veröffentlicht. In der Erklärung rufen die Geologischen Dienste dazu auf, wissenschaftliche Fakten in der öffentlichen Diskussion stärker zu berücksichtigen. Dies gelte vor allem auch für das Thema Schiefergas als Option für die heimische Energieversorgung. In ihrer Kopenhagener Erklärung kritisieren die Geologischen Dienste, dass wissenschaftliche Ergebnisse und Schlussfolgerungen in der Berichterstattung häufig zu kurz kommen oder ignoriert werden. Als besonders bedenklich bezeichnen die Unterzeichner die Möglichkeit, dass ihre Expertise bei künftigen Entscheidungen zur Rohstoffversorgung nicht berücksichtigt werden könnte. Sie verweisen darauf, dass die Geologischen Dienste staatliche Fachbehörden sind, die über die notwendigen Daten zum geologischen Untergrund ihrer Länder verfügen. Die Dienste seien daher am besten gerüstet, Entscheidungsträger objektiv und interessensneutral zu informieren.

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Marine Rohstoffforschung

Wissenschaftler testen hochmoderne Technik

Experten der BGR testeten im September und Oktober mit dem neuen Forschungsschiff SONNE die Einsatzfähigkeit ihrer hochmodernen 3D-Seismik. Mit dieser mobilen Variante einer marinen 3D-Seismik erforschen die Wissenschaftler die geologischen Strukturen des marinen Untergrundes. Die gewonnenen Daten können Strukturen bis in mehrere Kilometer Tiefe hochauflösend räumlich abbilden. Die Tests verliefen sehr erfolgreich, so dass die BGR-Technologie auf dem neuen deutschen Forschungsschiff in Zukunft problemlos eingesetzt werden kann. Während des zweiten Fahrtabschnitts erprobten die BGR-Wissenschaftler dann ein neu entwickeltes elektromagnetisches Messsystem – das so genannte „Golden Eye“. Es ist nach dem leuchtend gelben, 3,5 m großen Geräteträger, der ein elektromagnetisches Spulensystem aufnimmt, benannt. In Zukunft will die BGR das Golden Eye zur Untersuchung mariner Massivsulfid-Lagerstätten im deutschen Lizenzgebiet im Indischen Ozean einsetzen.

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Boden

Karte

25 Jahre gesamtdeutsche Bodenkunde

Die Wiedervereinigung in Deutschland brachte auch weitreichende Folgen für die sich seit der Teilung Deutschlands getrennt entwickelte Bodenkunde mit sich. Alle im damaligen Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit Müncheberg zentral vorgehaltenen Bodendaten der DDR mussten mit denen der Geologischen Dienste der alten Bundesländer zu einer einheitlichen Datenbasis zusammengeführt werden. Dies war Aufgabe der BGR. In Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten der Länder vereinheitlichte sie die Bodensystematiken und Nomenklaturen von Ost und West zu einer ersten gemeinsamen Bodenkundlichen Kartieranleitung (KA 4; 1994). Weiterhin übertrugen Mitarbeiter der BGR die beiden existierenden Teilbodenkarten Deutschlands in die erste gesamtdeutsche Version einer Bodenübersichtskarte im Maßstab 1:1.000.000 mit bodenregionaler Gliederung (1995) und entwickelten ein von allen Geologischen Diensten Deutschlands getragenes Konzept einer einheitlichen Bodenübersichtskarte im Maßstab 1:200.000 (seit 1997 fortlaufend).

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Aerogeophysik

Befliegung

Geowissenschaftliche Erkundung der Nordseeküste aus der Luft

Zur Erkundung des Bodens, der Grundwasserleiter und der natürlichen Versalzungsstrukturen an der Nordseeküste hat die BGR im Oktober über den Ostfriesischen Inseln Baltrum und Langeoog sowie südlich vom Jadebusen aerogeophysikalische Messflüge durchgeführt. Dabei hat der BGR-Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ an einem Kabel in 40 m Höhe eine 10 m lange Elektromagnetik-Sonde über den Boden geschleppt. Mit der Flugsonde können die Geowissenschaftler den Untergrund – insbesondere die Süß- und Salzwasservorkommen – bis in eine Tiefe von 100 m kartieren und das Geomagnetfeld sowie die Oberflächenstrahlung der Erde messen. Die aufgenommenen Daten werden derzeit ausgewertet. Die Befliegung über den Ostfriesischen Inseln und südlich vom Jadebusen war Teil des D-AERO-Projektes der BGR, das vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) und dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) im GEOZENTRUM Hannover begleitet wird. Es fanden bereits zwischen 1985 und 2010 sowie im Mai 2014 Messflüge an der Nordsee statt.

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Geothermie

Teilnehmer Geothermietagung

Norddeutsche Geothermietagung erfolgreich durchgeführt

Etwa 150 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung trafen sich am 15. und 16. Oktober 2014 im GEOZENTRUM Hannover, um über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der oberflächennahen und tiefen Geothermie zu diskutieren. Das Thema der 7. Norddeutschen Geothermietagung lautete „Hotspot Hannover: Geothermie – durch Innovation zur Wirtschaftlichkeit“. Die Teilnehmer tauschten sich über aktuelle Projektpläne, Betriebserfahrungen aus bestehenden Anlagen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie innovative Anwendungsmöglichkeiten und Technologien aus. So stellte Annette Niermann, Bürgermeisterin von Bad Iburg (Landkreis Osnabrück), das Konzept eines Wärmepumpendorfs vor und Cornelia Viertel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) referierte über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Veranstaltung wird jährlich von der BGR, dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), hannoverimpuls und Enerchange organisiert.

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Fernerkundung

Geländekampagne

Geländekampagne in Südafrika

Der Arbeitsbereich Fernerkundung der BGR führte im September 2014 eine Geländekampagne in Südafrika durch. Dabei haben Wissenschaftler mit tragbaren Geländespektrometern die Verwitterungsoberflächen verschiedener Lagerstättentypen (Buntmetalle, Eisen, Seltene Erden und Antimon) in einem Wellenlängenbereich vom sichtbaren, nahen und kurzwelligen (VNIR-SWIR) bis in das thermale Infrarot (TIR) – d. h. von 0,4 bis 15 Mikrometer (µm) – gemessen. Die Geländekampagne dient als Vorbereitung einer großflächigeren Hyperspektraluntersuchung aus dem Flugzeug. Die daraus entwickelten Fernerkundungsmethoden können zur Bestimmung der mineralogischen Zusammensetzung von Lagerstätten und den umgebenden Gesteinseinheiten genutzt werden. Die Geländekampagne steht im Zusammenhang mit der für 2017 geplanten ersten deutschen hyperspektralen Satellitenmission „Environmental Mapping and Analyses Program“ (EnMAP). Die Daten des Satellitensystems bieten erstmalig kontinuierliche und operationelle Daten mit einer hohen räumlichen, spektralen und zeitlichen Auflösung für die Erdbeobachtung aus dem Weltraum an.

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Kernwaffenteststopp

Wiener Diplomaten

Wiener Diplomaten informieren sich über Messstationen im Bayerischen Wald

Botschafter und Repräsentanten von Ständigen Vertretungen der Staaten in Wien informierten sich am 15. Oktober 2014 über die von der BGR im Bayerischen Wald betriebenen Stationen zur Überwachung des internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBT). Im Mittelpunkt standen dabei die seismische Station PS19 und die Infraschallstation IS26. Die beiden Messstationen auf dem Sulzberg sind Teil des Netzwerks aus 321 Messstationen (IMS), mit dem die internationale Kernwaffenteststopp-Behörde (CTBTO) die Einhaltung des Kernwaffenteststopps überwacht. PS19 ist die empfindlichste seismische Messstation des IMS in Europa. Die IS26 hingegen war die erste Infraschallstation des IMS, mit der unhörbare Schallwellen im extremen Niederfrequenzbereich in der Atmosphäre aufgezeichnet werden konnten. An der Veranstaltung nahmen u. a. der deutsche und der nigerianische Botschafter sowie die Botschafterinnen Großbritanniens und Österreichs teil. Der deutsche Botschafter Scharinger dankte der BGR für die sehr interessante und informative Veranstaltung und hob die Professionalität hervor, mit der die Stationen betrieben werden.

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Internationale Zusammenarbeit / Grundwasser

Grundwasser Burundi

Grundwassererkundung in Burundi

Im Rahmen des Projektes „Management und Schutz von Grundwasserressourcen in Burundi“ hat die BGR jetzt eine Studie zum Grundwasserleiter im Sedimentationsbecken der Stadt Rumonge durchgeführt. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass in Teilen des Sedimentationsbeckens anaerobe Verhältnisse im Untergrund vorherrschen. In diesen Bereichen weist das Grundwasser hohe Konzentrationen an gelöstem Eisen und Mangan auf. Bei der Förderung kommt dieses Grundwasser in Kontakt mit Sauerstoff, wodurch Eisen und Mangan unter Entwicklung eines unangenehmen Geruchs und unter Eintrübung ausfallen. Am Rande des Sedimentationsbeckens, dort wo sich der Übergang zum Gebirgszug befindet, der die Wasserscheide zwischen Kongo und Nil darstellt, sind die Eisen- und Mangangehalte des Grundwassers hingegen deutlich niedriger. Grundwasser in für die Trinkwassernutzung geeigneter Qualität sollte in Zukunft daher nur in diesen Bereichen gefördert werden. Dieses Resultat ist maßgeblich für die zukünftige Trinkwasserversorgung der Stadt sowie des Distrikts Rumonge mit seinen insgesamt 145.000 Einwohnern.

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Internationale Zusammenarbeit / Grundwasser

Grundwasser Namibia

Grundwasser für den Norden Namibias

Die Internationale Wasser Assoziation (IWA) veranstaltete vom 9. bis 12. September die 13. Konferenz für Spezialisten im Bereich Wassereinzugsgebietsmanagement in San Francisco (USA). An der Konferenz nahmen auch mehrere Experten der BGR teil. Sie stellten gemeinsam mit Kollegen aus Namibia das Vorhaben „Grundwasser für den Norden Namibias“ vor. Die BGR-Mitarbeiter stellten sich darüber hinaus als Mentoren für studentische Teilnehmer und als Juroren für Nachwuchspreise zur Verfügung. Die BGR unterstützt im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit das namibische Ministerium für Landwirtschaft, Wasser und Forst (MAWF) bei der Einführung moderner Methoden im Bereich Grundwassererkundung und Grundwassermanagement. So arbeitet die BGR unter anderem an der Entwicklung neuer Richtlinien gemäß des namibischen Wassergesetzes mit und bildet namibische Wasserexperten sowie Juniorfachkräfte in nachhaltigem Grundwassermanagement fort.

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Internationale Zusammenarbeit / Mineralische Rohstoffe

Mineralische Rohstoffe

Geowissenschaftler untersuchen Namibias Pegmatite

Wissenschaftler der BGR haben jetzt schmucksteinführende und zinnhaltige Pegmatite in Zentralnamibia untersucht. Die BGR-Experten verschafften sich ein Bild über die aktuelle Nutzung der zentral-namibischen Pegmatite, die fast ausschließlich auf die Gewinnung von Schmucksteinen durch Kleinbergbau ausgerichtet ist. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass diese Gesteinskörper aufgrund ihres Volumens und des Mineralinhaltes gut für den Abbau im kleinen und mittleren Bergbau in Frage kommen. Ein neuer Schwerpunkt der Nutzung könnte dabei – neben den Schmucksteinen und dem Zinn – auf der Produktion von Rohstoffen für die Keramikindustrie liegen. Zur Prüfung der Machbarkeit sind jedoch systematische Probenahme-Kampagnen mit anschließender Analytik notwendig. Bei positiven Befunden können die namibischen Pegmatite bzw. bestimmte mineralische Bestandteile daraus der Rohstoff für bislang im Lande nicht genutzte Wertschöpfungsketten sein.

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Internationale Zusammenarbeit / Geoinformationen

Planungskarte

Erste Planungskarte für den Großraum Dhaka/Bangladesch

Gefördert durch das BGR-Projekt „Geo-Information für die Stadtplanung“ hat der Geologische Dienst von Bangladesch (GSB) die erste geowissenschaftliche Planungskarte im Maßstab 1:50.000 für den Großraum Dhaka erstellt. Die Karte wurde auf Grundlage vorhandener Daten angefertigt. In den kommenden zwölf Monaten wird eine umfassende Feldkampagne mit mehr als 200 Flachbohrungen (bis 45 m Tiefe) und geotechnischen Feldversuchen durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen folgt im kommenden Jahr dann eine Aktualisierung der Karte. Der Großraum Dhaka umfasst ein Gebiet von etwa 1.500 km² und beherbergt ca. 17 Mio. Menschen. Die Bevölkerung wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Klimatische Veränderungen verstärken zudem derzeit die Migration in den Ballungsraum Dhaka. Die immense Herausforderung der Stadtplanung und die Oberaufsicht bei der Umsetzung liegt bei der örtlichen Raumplanungsbehörde RAJUK (Rajdhani Unnayan Kartripakkha).

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Veranstaltungen

Rohstoffeffizienz-Preis 2014

Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis wird verliehen

Im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ wird am 4. Dezember 2014 in Berlin der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis verliehen. Mit diesem Preis zeichnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter fachlicher Leitung der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der BGR Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung und die Umsetzung von rohstoff- und materialeffizienten Produkten, Prozessen und Dienstleistungen aus. Vier mittelständische Unternehmen sowie eine Forschungseinrichtung werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. Neben der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Rohstoffeffizienz-Preises bietet die Fachkonferenz ein hochkarätiges Programm mit exzellenten Keynotes und einer spannenden Expertenrunde zum Thema „Rohstoffeffizienz entlang der Wertschöpfungskette“. In den Pausen besteht die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen, die Nominierten und Preisträger kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Interessierte können sich noch für die Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ anmelden.

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Geowissenschaftliche Karten der BGR

Bodenschatzkarte

Bodenschatzkarte der Bundesrepublik Deutschland

Rohstoffe sind die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand unseres Landes. Deutschland verfügt auch heute noch über große und wertvolle Rohstoffvorkommen. Dazu zählen Energierohstoffe, „Steine und Erden“ sowie Industrieminerale und Erze. Die Karte der Bodenschätze der Bundesrepublik Deutschland 1:1.000.000 (BSK 1000) vermittelt grundlegende Informationen zur räumlichen Verteilung der Vorkommen und liefert auf der Rückseite zusätzliche Kenntnisse über Definition, Entstehung, wichtige Vorkommen, Verwendung und wirtschaftliche Bedeutung aller dargestellten Rohstoffe.

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Neuerscheinungen

GeoChannel-Lehrvideo FLIN

Videos zur Dynamik von Süßwasserlinsen jetzt auf dem Geo-Channel

Die BGR hat jetzt in deutscher und englischer Sprache kurze Videos zum Projekt FLIN (Freshwater Lens INvestigations) auf dem YouTubeGeo-Channel BGR LBEG“ veröffentlicht. Im BGR-Projekt FLIN wird die Dynamik von Süßwasserlinsen auf Inseln im Meer untersucht. Die Nordseeinsel Langeoog dient dabei als Naturlabor. Um den tieferen Untergrund der Insel und die Bewegung des darin gespeicherten Grundwassers zu untersuchen, wurden mehrere Beprobungskampagnen mit geophysikalischen Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse tragen zu einem besseren Verständnis über die Dynamik und das Alter von Süßwasserlinsen bei. Weiterhin unterstützen sie bei einer nachhaltigeren Bewirtschaftung dieser Ressource, u. a. unter Berücksichtigung des Klimawandels. Die ablaufenden Fließprozesse innerhalb der Süßwasserlinsen haben die Wissenschaftler mit physikalischen Sandtank-Experimenten visualisiert und mittels mathematischer Modelle nachgerechnet. Aus den Zeitrafferaufnahmen zur Visualisierung von Fließpfaden und der Altersschichtung sind die Videos entstanden. Sie können zu Lehr- und Anschauungszwecken verwendet werden.

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