BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Am BGR-Stand im Internationalen Seegerichtshof bekamen die Besucher einen Einblick in die Arbeit der Meeresforscher

„Lange Nacht der Konsulate“ in Hamburg – BGR präsentierte sich im Seegerichtshof, 16.05.2018

Gemeinsam mit anderen deutschen Meeresforschungsinstituten präsentierte sich die BGR am gestrigen Dienstagabend (15.05.2018) einer größeren Öffentlichkeit in den Räumen des Internationalen Seegerichtshofs in Hamburg. Dort waren die BGR-Meeresforscher mit einem eigenen Stand bei der „7. Langen Nacht der Konsulate“ vertreten. Filmaufnahmen von Expeditionen mit deutschen Forschungsschiffen, hochspezialisierte Ausrüstungsgegenstände wie z.B. ein Hydrophonkabel zur Messung von Schallwellen oder Exponate vom Grund der Meere wie Manganknollen oder Erzstücke von „Schwarzen Rauchern“ gaben den Besuchern einen Einblick in die spannende Arbeit der Meeresforscher. Die BGR betreibt seit über 50 Jahren Meeresforschung. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Rekonstruktion der geologischen Entwicklung von Kontinenträndern und Randmeeren sowie die Erforschung und Bewertung von Rohstoffpotenzialen einschließlich möglicher Umweltauswirkungen, die ein etwaiger Tiefseebergbau haben könnte. So erkundet die BGR derzeit im Auftrag der Bundesregierung in zwei Lizenzgebieten im Pazifik sowie im Indischen Ozean Vorkommen von Manganknollen bzw. polymetallischen Sulfiderzen, die eine Vielzahl von wirtschaftsstrategischen Rohstoffen wie z.B. Kupfer, Nickel oder Kobalt, aber auch wichtige Spurenmetalle wie Gold, Indium, Gallium oder Selen enthalten. In einem weiteren zentralen Forschungsprojekt untersuchen die BGR-Meeresforscher aktuell die Entwicklungsgeschichte und das Kohlenwasserstoffpotenzial im nördlichen Nordatlantik.

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