BGR Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Vortrag im Künstlerhaus – mit der BGR zum Nordrand der Welt

Vortrag im Künstlerhaus – mit der BGR zum Nordrand der Welt, 16.11.2018

Wie schafft man mehrere Tonnen Ausrüstung und Lebensmittel zum 82. Breitengrad hoch in den arktischen Norden? Was treibt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, selbst bei eisigen Temperaturen in steinigem Gelände zu forschen? Wie lebt es sich in einem Zeltcamp weitab jeglicher Zivilisation – in einer Wildnis ohne fließend warmes Wasser? Antworten auf diese Fragen gab die Vortragsveranstaltung „Abenteuer Arktis – Polarforscher am Nordrand der Welt“, mit der BGR-Geologe Dr. Karsten Piepjohn das Publikum im vollbesetzten Kino im Künstlerhaus Hannover auf eine spannende Reise in die kanadische Arktis mitnahm. Piepjohn berichtete im Rahmen der Veranstaltungsreihe „November der Wissenschaft“ von der größten Arktis-Expedition („CASE 19“) der BGR. 50 Polarforscherinnen und Polarforscher aus 8 Nationen hatten im Sommer 2017 unter Leitung der BGR die Geologie der kanadischen Hocharktis auf Ellesmere Island untersucht. Dort entdeckte das internationale Wissenschaftlerteam Gesteinsformationen, die die Existenz eines 400 Millionen Jahre alten Ozeans belegen. Dieses schon früher vermutete Ur-Meer erstreckte sich einstmals zwischen Spitzbergen im Norden und dem nordamerikanischen Kontinent im Süden. Mit einer Filmreportage, die in Zusammenarbeit mit dem BGR-Dokumentarfilmer Nils Wölki über die Expedition entstand, zeichnete Piepjohn die spannende Spurensuche der Forscher nach. Zugleich gab der erfahrene Expeditionsleiter, der bereits seit 30 Jahren die arktischen Regionen als Geologe erforscht, einen Einblick in den ungewöhnlichen Arbeitsalltag der Wissenschaftler.

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