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Pressemitteilung

Hannover, 15.03.2016

Hubschrauberflüge in der Eifel: BGR misst natürliche Radioaktivität von Böden

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) führt in dieser Woche mit ihrem Hubschrauber „Sikorsky S-76B“ geophysikalische Messflüge in der Eifel in Nordrhein-Westfalen durch. Dabei wird aus der Luft mit einem Gammastrahlenspektrometer die natürliche Radioaktivität an der Erdoberfläche gemessen (Aeroradiometrie). Das Messgebiet befindet sich in einem etwa 40 km langer Streifen zwischen der Stadt Düren und der Gemeinde Simmerath. Erfasst werden die Konzentrationen der natürlichen Radionuklide Kalium, Uran und Thorium in den Gesteinen im Boden.

Mit dieser Auftragsbefliegung setzt die BGR ihre Zusammenarbeit mit Bodenwissenschaftlern der Universität Bonn fort. In den letzten Jahren war es um Untersuchungen einzelner Ackerflächen mit der Methode der Aeroradiometrie gegangen. In der jetzt folgenden Untersuchung sollen Bodeninformationen im regionalen Maßstab erhoben werden. Die Befliegung ist Teil des Verbundforschungsprojektes Transregio 32 und verfolgt das Ziel, mit Hilfe nicht-invasiver Sensorik Bodeninformationen zu erheben.

Weitere Informationen:
Zur Aeroradiometrie
http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/GG_Geophysik/Aerogeophysik/Aeroradiometrie/aeroradiometrie_inhalt.html

Zum Projekt Transregio 32
http://tr32new.uni-koeln.de

Ansprechpartner:
Dr. Malte Ibs-von Seht (BGR), Tel. 0511 643 2911, E-Mail: Malte.Ibs-vonSeht@bgr.de
Dr. Gerhard Welp (Uni Bonn), Tel. 0228 73 2966, E-Mail: g.welp@uni-bonn.de


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Pressesprecher: Andreas Beuge, Tel.: 0511 643 2679
E-Mail: Andreas.Beuge@bgr.de, Internet: http://www.bgr.bund.de

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