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Fracking: Wissenswertes zur Technologie

Hydraulic Fracturing (deutsch: hydraulische Risserzeugung oder allgemeiner: hydraulische Stimulation), kurz auch Fracking oder Fracing genannt - hinter diesem Begriff verbirgt sich eine seit Jahrzehnten angewendete Technik zur Erschließung unterirdischer Lagerstätten. Sie wird angewendet, um die Durchlässigkeit von Gesteinen zu steigern und dadurch die Förderung von Erdgas, Erdöl und geothermischer Energie zu verbessern oder in manchen Fällen überhaupt erst zu ermöglichen. Dazu wird das Gestein durch Einpressen einer Flüssigkeit unter hohem Druck aufgebrochen. Dabei werden kontrolliert künstliche Risse ("Fracs") erzeugt bzw. erweitert.

Die Frac-Flüssigkeit besteht ganz überwiegend aus Wasser, dem bei Bedarf Stützmittel und chemische Begleitstoffe hinzugefügt werden können. Dies geschieht, um den Riss offen zu halten oder zum Beispiel der Vermehrung von Bakterien in der Lagerstätte vorzubeugen. Dabei ist der Anteil der Begleitstoffe so gering, dass die Frac-Flüssigkeit als Ganzes nicht giftig, das heißt, nicht kennzeichnungspflichtig gemäß Chemikalienrecht ist.

Aktuelles

Die BGR hat jetzt in einer neuen Studie Schieferöl und Schiefergas in Deutschland - Potenziale und Umweltaspekte (2016) (PDF, 13 MB) eine vollständige Abschätzung des Potenzials von Schiefergas und erstmals auch von Schieferöl in Deutschland vorgenommen. Zusätzlich zu der Mengenabschätzung wurden aus geowissenschaftlicher Sicht mögliche Umweltrisiken untersucht, die beim Einsatz der Fracking-Technologie relevant sind.

Weiterführende Beiträge

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