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In situ-Kohlevergasung

Projektanfang: 01.04.2016

Projektende: 31.03.2018

Projektstand: 01.05.2016

Kohle ist innerhalb der Energierohstoffträger am wenigsten in seiner aktuellen und zukünftigen Verfügbarkeit limitiert und wird auf absehbare Zeit für viele Länder der wichtigste Rohstoff bleiben, bzw. werden. Neben seiner klassischen Verwendung als direkter Brennstoff zur Wärme- und Stromerzeugung kann Kohle jedoch auch anderweitig genutzt werden. Hier zählt auch die Untertage-Kohlevergasung (In situ-Kohlevergasung).

Die "In-situ-Kohlevergasung", bei der brennbare gasförmige Verbindungen wie Methan und Wasserstoff in Lagerstätten durch das Einbringen von Sauerstoff und Wasser direkt produziert werden, leistet einen relevanten Beitrag zur Energieversorgung in einigen Ländern der Welt, wie in Usbekistan und China. Weitere Pilot-Projekte, die dem besseren Verständnis des Prozesses dienen sollen, wurden zum Beispiel in Australien, Großbritannien, Kanada, Polen und Südafrika erfolgreich gestartet.

Aktuelle Projekte:

•     Linc Energy‘s etabliert Pilotprojekt in Chinchilla, Queensland.

•     GCL Projects Limited (China) betreibt eine Kommerzialisierung in China.

•     Kommerzielle Projekte in Alaska (Cook Inlet) und Canada (Swan Hills) sind für 2015/2016 geplant.

•     Die indische Regierung strebt an, 60 % ihrer nicht-abbaubaren Kohlereserven durch in situ Kohlevergasung nutzbar zu machen.

Im Projekt sollen im Rahmen einer Studie die Vor- und Nachteile des Verfahrens zur Kohlevergasung untertage erfasst und Umweltauswirkungen auf die Grundwasser- und Bodenqualität sowie Beeinträchtigungen der Luft, Landsenkung, etc., dargestellt werden.

Kontakt 1:

    
Jolanta Kus
Tel.: +49-(0)511-643-2629
Fax: +49-(0)511-643-3664

Kontakt 2:

    
Dr. Martin Blumenberg
Tel.: +49-(0)511-643-2853
Fax: +49-(0)511-643-3664

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