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Glaziologische und hydrologische Untersuchungen an Gletschern in Zentralchile und Patagonien (1999)

Projekt im Rahmen der wissenschaftlich technischen Zusammenarbeit (gefördert durch das Internationale Büro des BMBF) – chilenischer Partner: Universidad de Magallanes, Punta Arenas

Helikopter-Radarmessungen in Patagonien / ChileHelikopter-Radarmessungen in Patagonien / Chile Quelle: BGR

Ziel des Projektes war die Bestimmung glaziologischer Parameter wie Mächtigkeit und Firneisdicke ausgewählter Hochgebirgsgletscher in Süd- und Zentralchile. Die Ergebnisse der Radarmessungen sollen Beiträge liefern für die hydrologische und wasserwirtschaftliche Einschätzung des Gletscherinventars.

Radarmessungen im Südpatagonischen Eisfeld, dem größten eisbedeckten Gebiet der Südhemisphäre außerhalb der Antarktis, helfen die vorhandenen Informationen über diese auf Umweltveränderungen sehr sensibel reagierenden Gletscher weiter zu vervollständigen.

Gletscher in den Hochanden östlich von Santiago in Zentralchile sind von erheblicher Bedeutung für die Trinkwasserversorgung und die lokalen Minenbetriebe. Eine fortschreitende Klimaerwärmung und das damit verbundene beschleunigte Abschmelzen der Andengletscher kann einen Einfluß auf die zukünftige Trinkwasserversorgung haben. Umfasssende Informationen über das Potential der Andengletscher ist von Bedeutung für das Wassermanagment der Region.

Kontakt:

    
Dr. Volkmar Damm
Tel.: +49-(0)511-643-3226
Fax: +49-(0)511-643-3661

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