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Transientenelektromagnetik zur Erkundung einer Mülldeponie


Das TEM-Verfahren wurde zur Untersuchung der Leitfähigkeitsstrukturen in einer Mülldeponie eingesetzt, wobei flächenhafte Messungen auf der Deponie und in den anschließenden Randgebieten durchgeführt wurden. Damit sollten die von der Deponie beeinflussten Bereiche abgegrenzt und ihre Mächtigkeit bestimmt werden.

Verwendet wurde die Inloop-Spulengeometrie, bei der die Empfangsspule im Zentrum der Sendespule liegt. Als Sendespule diente eine quadratische Spule mit 50 m Kantenlänge. Die Messpunkte haben einen Abstand von 25 m und liegen auf Profilen im Abstand von 50 m. Die Abbildung rechts zeigt einen Blick auf das ebene Deponiegelände mit der Empfangsspule im Vordergrund und dem Messtechniker mit dem Empfänger dahinter.




Vertikalschnitt des scheinbaren Widerstandes entlang einer MeßlinieVertikalschnitt des scheinbaren Widerstandes entlang einer Meßlinie Quelle: BGR

Die aus den Messungen berechneten scheinbaren Widerstandswerte entlang eines Profils sind links dargestellt. In diesem Vertikalschnitt kann man auf Grund der niedrigen scheinbaren Widerstände im oberflächennahen Bereich gut die Deponie erkennen. Sie ist deutlich von den tieferen schlechter leitenden Bereichen abgegrenzt. Die südliche Begrenzung der Deponie liegt bei etwa 110 N. Die Bilder unten zeigen Horizontalschnitte in unterschiedlichen Tiefen.

Verteilung des scheinbaren Widerstandes in einer Tiefe von 8 m (links) und in einer Tiefe von 20 m (rechts)Verteilung des scheinbaren Widerstandes in einer Tiefe von 8 m (links) und in einer Tiefe von 20 m (rechts) Quelle: BGR

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