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Klimawandel und Grundwasser

Mutarara District, Mosambik; Oberflächenwasser des Limpopo, BotswanaMutarara District, Mosambik; Oberflächenwasser des Limpopo, Botswana Quelle: Richard Taylor

Der Wasserkreislauf und das Klima stehen in enger Wechselwirkung zueinander. Höhere globale Temperaturen führen zu höheren Verdunstungsraten. Dadurch versickert weniger Wasser, das damit zur Grundwasserneubildung fehlt. Aber nicht nur die Menge der Grundwasserressourcen, auch die Qualität ist gefährdet. Viele küstennahe Grundwasserleiter sind durch den dort herrschenden Bevölkerungsdruck bereits übernutzt und unterstehen dem Risiko der Versalzung. Durch den vorhergesagten Meeresspiegelanstieg kann das Salzwasser in Küstenregionen verstärkt in das Grundwasser eindringen. Weitere Auswirkungen können ausbleibende Niederschläge sein. Die Böden speichern Wasser in Form von Bodenfeuchte und versorgen die Vegetation. Wenn die Böden nach längerer Dürre austrocknen, stirbt die Vegetation ab und kostbare Böden erodieren verstärkt. Ein Prozess der Desertifikation genannt wird.

Dieser Herausforderung kann durch gezielte Anpassung begegnet werden. Grundwasserressourcen müssen nachhaltig genutzt und bewirtschaftet werden, um eine quantitativ und qualitativ einwandfreie Wasserversorgung sicherzustellen. Daher muss der Schutz der Ressource in eine integrierte Landnutzungsplanung miteinbezogen werden.

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