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PGE in Südafrika

Laufende Projekte - PGE Südafrika Quelle: © BGR

Auch die Wiederaufbereitung von Platin- und Chromithalden in Südafrika birgt ein großes Potenzial und wird in der Zukunft an Bedeutung gewinnen.

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PGE-Potenziale in Südafrika

Südafrika ist ein wichtiger Partner, wenn es um die Versorgungssicherheit der deutschen Industrie mit Rohstoffen wie Platin und Palladium geht. Projekte, die sich unter anderem aus der Kooperation mit dem Geologischen Dienst Südafrikas (Council for Geoscience-CGS) ergeben, umfassen sowohl die Ressourcenpotenzialbewertung für bestimmte mineralische Rohstoffe und die Identifizierung neuer Rohstoffpotenziale als auch Aufbereitungsversuche, die das Ausbringen steigern oder neue Potenziale zugänglich machen sollen. Dabei spielt auch der Einsatz deutscher Technologien eine große Rolle.

In Zusammenarbeit mit der Jacobs University Bremen wird aktuell ein Projekt zur Aufbereitbarkeit von oxidierten Platinerzen durchgeführt. Da es für diese Erze aktuell noch keine wirtschaftliche Aufbereitungsmethode gibt, wird an einem Laugungsverfahren geforscht. Das Probenmaterial für die Experimente stammt aus dem PGE-Tagebau Mogalakwena im nördlichen Bushveld Komplex. Hier sind allein 5 Mio. t oxidierte Platinerze aufgehaldet. Insgesamt wurden für Südafrika ca. 330 Mio. t oxidierte Platinerze kalkuliert. Bei einer realistischen Ausbringungsrate von 50 bis 60 %, die mit einem neuen Laugungsverfahren erreicht werden könnten, wären daraus ca. 15 Millionen Feinunzen PGM gewinnbar. Dies würde etwa der doppelten südafrikanischen Jahresproduktion an Platinmetallen entsprechen.

Im Rahmen des F&E-Forschungsprojekts „RoStraMet“ wird ebenfalls an unkonventionellen Gewinnungstechnologien an komplexen Platinerzen geforscht. Unter Einbeziehung der in „RoStraMet“ erzielten Ergebnisse bewertet die DERA diese PGE-Ressource wirtschaftlich.

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Ox Pt-ores - short report

Download:
DERA Rohstoffinformationen (2018): Hydrometallurgical extraction of platinum and palladium from oxidized PGE ores of the Bushveld Complex (PDF, 3 MB)

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Ansprechpartner:

Dr. Inga Osbahr, Dr. Herwig Marbler
E-Mail: inga.osbahr@bgr.de, herwig.marbler@bgr.de
Tel: 030 36993-203

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Kontakt

    
Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) | Wilhelmstraße 25 – 30 | 13593 Berlin-Spandau
Tel.: +49-(0)30 36993 226
Fax: +49-(0)30 36993 100

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