Land/Region: Jordanien

Projektanfang: 01.08.2021 , Projektende: 31.07.2024

Projektstand: 12.11.2024 , Beendet

English version 

Seit 1961 hat sich die Bevölkerungszahl Jordaniens von weniger als eine Million auf heute knapp zehn Millionen Einwohner*innen verzehnfacht – eine enorme Belastung für Jordaniens Wasserressourcen. Zeitgleich sind der individuelle private Wasserverbrauch durch wirtschaftliche Entwicklung und der Verbrauch von Bewässerungswasser für die Landwirtschaft gestiegen.

Heute deckt Jordanien, auch wegen fehlender Alternativen, rund 70 % seines Wasserverbrauchs aus Grundwasserressourcen. Bedingt durch die klimatischen Rahmenbedingungen sind viele dieser Ressourcen fossil oder haben sehr geringe Neubildungsraten.

Hinzu kommt, dass sich die Grundwasserqualität durch Versalzung infolge von Übernutzung, falscher Entnahme und hohem Einsatz von Düngemitteln in der Landwirtschaft zunehmend verschlechtert hat.

Ein unsachgemäßer Umgang mit Abfällen aus beispielsweise Landwirtschaft und Industrie sowie fehlende Aufbereitung von häuslichem Abwasser führen ebenfalls zu der Erhöhung von Schadstoffen und Salz im Grundwasser.

Laufendes Vorhaben

Grundwassermessstelle in der jordanischen Wüste
Grundwassermessstelle in der jordanischen Wüste

Das laufende Projekt „Bewirtschaftung des Grundwassers in Jordanien“ stärkt das jordanische Wasserministerium (Ministry of Water and Irrigation, MWI) darin, die Grundwasserressourcen im Königreich besser auf ihren Bestand prüfen, überwachen sowie verwalten zu können. Das Wasserministerium soll nach Abschluss des Vorhabens außerdem die Entnahme von Grundwasser anhand unterschiedlicher Parameter wirtschaftlich bewerten und auf dieser Basis verschiedene Handlungsoptionen für das Grundwassermanagement entwickeln.
Dafür arbeitet das BGR-Projektteam eng mit dem jordanischen Wasserministerium (MWI), der Water Authority of Jordan (WAJ) und den jordanischen Wasserversorgern zusammenn.  

Das Vorhaben gliedert sich in vier Handlungsfelder:

Trinkwasserbrunnenmanagement

Im Rahmen dieser Projektkomponente unterstützt die BGR die jordanischen Wasserbehörden und Wasserversorgungsunternehmen dabei, ein regelmäßiges und verbessertes Monitoring sowie die präventive Wartung von Trinkwasserbrunnen in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren. Dies würde auch zu einer Effizienzsteigerung in der Wasserförderung führen, die zurzeit noch sehr energie- und kostenintensiv ist. Das Projekt berät dafür insbesondere die Water Authority of Jordan und die Utility Performance Management Unit (UPMU) des Ministeriums als entsprechende Aufsichts- und Regulierungsbehörden. Gleichzeitig fördert die Komponente die Zusammenarbeit des jordanischen Wasserministeriums (MWI) und den Wasserversorgern, z. B. im gemeinsamen Monitoring der jordanischen Grundwasserressourcen. Dadurch sollen die Wasserversorger zukünftig auch die Bewertung von Brunnenleistung und Wasserressourcenschutz als neue Aufgabenbereiche einführen. Die Verbesserung der Zusammenarbeit und des Wissenstransfers zwischen den Wasserversorgern in den Bereichen Brunnenmanagement und -wartung ist ein weiteres Ziel dieser Komponente.

Kostenbewertung in der Grundwassernutzung

Ziel des zweiten Handlungsfeldes ist es, dass das jordanische Wasserministerium (MWI) zukünftig noch besser verschiedene Optionen der Wassergewinnung wirtschaftlich prüfen kann. Bislang werden Infrastruktur-Großprojekte der langfristig in den meisten Fällen kostengünstigeren Grundwassererschließung vorgezogen. Um auch die ökonomische Komponente als einen wichtigen Aspekt in die Wassergewinnungsplanung einzuführen, erhebt das MWI mit Unterstützung der BGR die entsprechend notwendigen Daten. Diese Daten ermöglichen eine umfassende Kostenanalyse der Grundwasserentnahme für Trinkwasserversorgung sowie den Kostenvergleich zu alternativen Wasserquellen (Entsalzung von Meerwasser und brackigem Grundwasser). Die ermittelten Kosten kann das MWI anschließend in das wasserwirtschaftliche Entscheidungshilfe-System namens WEAP einpflegen, welches als Planungstool im jordanischen Wasserministerium bereits etabliert ist. So kann das MWI die Daten auch zur Prüfung von Alternativen für die zukünftige Wasserversorgung nutzen.
 

Monitoring der Grundwasserqualität

Dass das jordanische Wasserministerium (MWI) und die Water Authority of Jordan (WAJ) langfristig eine systematische landesweite Überwachung der Qualität der jordanischen Grundwasserressourcen sicherstellen können, ist das Ziel der dritten Projektkomponente. Dazu sollen das MWI und WAJ sowie deren Labore das systematische Monitoring der Grundwasserqualität einführen und planen. Außerdem werden sie die gesamte Prozesskette von Probeentnahme, Transport, Analytik, Auswertung und Interpretation entwerfen sowie institutionalisieren. Auch soll das Laborpersonal zukünftig die erhobenen hydrogeochemischen Daten auswerten und diese regelmäßig publizieren. Ein besonderes Augenmerk des Handlungsfeldes liegt dabei auf praktischen Fallstudien. Mit Hilfe der Studien werden die Partner und die BGR gemeinsam das Vorgehen hinsichtlich Planung, Überwachung, Analytik und Interpretation von Standorten mit speziellen hydrogeochemischen Fragestellungen erarbeiten. Dies umfasst beispielsweise die Untersuchung des Grundwassers auf die chemischen Elemente Selen und Molybdän, die einen gewissen Grenzwert im Grundwasser nicht überschreiten sollten.

Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des jordanischen Wasserministeriums

Ziel des letzten Themenfelds ist, das jordanische Wasserministerium (MWI) dabei zu unterstützen, die Kenntnisse von wichtigen Entscheidungsträger*innen, den Hauptnutzer*innen von Wasser sowie der allgemeinen Öffentlichkeit über die Grundwassersituation Jordaniens zu verbessern. Obwohl die Wasserknappheit im Königreich sehr bekannt ist, ist Wissen zur wertvollen Ressource Grundwasser im Speziellen noch nicht sehr ausgeprägt. Für die innerbehördliche und auch zwischenbehördliche Zusammenarbeit (z. B. mit dem jordanischen Landwirtschaftsministerium) ist die Bereitstellung von wissenschaftlichen Daten zum Grundwasser die Voraussetzung für eine bessere Politikkohärenz. Die Kapazitäten des Wasserministeriums, evidenzbasiert Kernbotschaften zu formulieren und eine zielgerichtete und strategische Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, sind unter Berücksichtigung der großen Herausforderungen des jordanischen Wassersektors, wie großer sozialer Ungleichheiten in der Wasserversorgung und illegaler Wasserentnahmen, noch ausbaufähig. Die Einrichtung eines beratenden Gremiums, das sich aus jungen Vertreter*innen aus Ministerien, Parlament, Medien, Privatsektor und Universitäten zusammensetzt, soll die allgemeine Nachfrage nach und die Bereitstellung von verlässlichen Grundwasserinformationen sowie die Ownership im MWI stärken.
Die BGR setzt das Vorhaben „Bewirtschaftung der Grundwasserressourcen in Jordanien“ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um. Der deutsche Gesamtbeitrag des Vorhabens beläuft sich auf insgesamt fünf Mio. EUR.

Screenshot eines im Rahmen des Vorgängervorhabens entwickelten Comics zur Grundwassersituation in Jordanien
Screenshot eines im Rahmen des Vorgängervorhabens entwickelten Comics zur Grundwassersituation in Jordanien

Über 60 Jahre Technische Zusammenarbeit mit Jordanien

Die BGR ist in Jordanien seit 63 Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätig. Mit bisher insgesamt 25 Vorhaben zählt Jordanien zu den bedeutendsten Kooperationsländern der BGR weltweit. Die Schwerpunkte dieser langjährigen Zusammenarbeit haben sich über die letzten Jahrzehnte gewandelt. In den 1950er, 1960er und 1970er Jahren standen u. a. der Aufbau des geologischen Dienstes, die Erschließung von Grundwasser und Phosphatvorkommen, die Erarbeitung eines Wasserhaushaltsplanes sowie Untersuchungen von Ölschiefervorkommen im Vordergrund. Seit den 1980er Jahren verlagerte sich der Schwerpunkt mehr zu grundwasserbezogenen Fragestellungen, einschließlich hydrogeologischen Kartierungen, der Erstellung von Grundwassermodellen und Fachbeiträgen zum National Water Master Plan. Heute liegt der Fokus in der Unterstützung der jordanischen Behörden bei einem nachhaltigeren Management und Schutz der vorhandenen Grundwasserressourcen. Langjährige Partner auf jordanischer Seite waren und sind das für Wasser zuständige Ministerium (Ministry of Water and Irrigation, MWI) und die Water Authority of Jordan (WAJ).

Links

Projektbeiträge

  • Projektergebnisse

    Dokumenttyp: Projektbeitrag , Thema: Grundwasser

    Management der Trinkwasserbrunnen

    Grundwasser wird gerne als Trinkwasserressource verwendet, da es an und für sich schon in einer relativ großen, meist trink-fähigen Reinheit vorhanden ist. Dieses aber aus den Grundwasser-führenden Schichten herauszuholen ist eine Kunst für sich. Insbesondere bei den Rahmenbedingungen, die in Jordanien vorherrschen. Die Grundwasserspiegel liegen in der Regel nicht Nahe der Oberfläche, sondern finden sich in mehreren Zehnern Metern Tiefe, sogar in weiteren Bereichen in einer Tiefe von über 250 Metern.

    Das Foto zeigt Akazienbäume entlang der Ma’in-Straße auf dem Weg zum Jordangraben.
    Akazien entlang der Ma’in-Straße auf dem Weg zum Jordangraben.

    Trinkwasser war lange ohne relativ großen Aufwand entnehmbar und in einem Guten Zustand. Mit der Zeit aber wurde der Aufwand immer größer, die geförderte Menge immer kleiner. Strukturelle Schwächen der Wasserversorgung hat da ebenfalls eine Bedeutung, schon die Investitionen in die Qualität eines Brunnenbaus zeigt sich, sobald Wasser entnommen wird, z. B. in dem Energieverbrauch. Pro Kubikmeter entnommenen Wassers benötigt man in Jordanien ein Vielfaches der Energiemenge, wie sie in Deutschland eingesetzt wird. Gut 15 % des gesamten Jahresenergieverbrauches werden in Jordanien auf das Pumpen von Trink- und Bewässerungs-Wasser verwendet.

    Im Grunde benötigt ein Trinkwasserbrunnen für eine lange Lebensdauer und eine effiziente Produktion viel Planung, sorgfältige Erstellung und ständige Wartung und Überwachung. Strukturelle und finanzielle Schwächen haben in Jordanien zu einer sehr ineffizienten Bewirtschaftung geführt, das Projekt unterstützte dabei auf verschiedenen Wegen und auf unterschiedlichen organisatorischen Stufen die Effizienzsteigerung der Trinkwasserproduktion. So wurde ein Institutioneller Austausch gefördert aber auch Hands-On relevante Informationen erfasst und an zuständige Stellen weitergeleitet. Außerdem wurden Anstrengungen unternommen, um zusätzliche Gebiete für die Trinkwassergewinnung zu erschließen, da das Angebot deutlich unter dem potenziellen Bedarf liegt.

    Kostenbewertung der Grundwassernutzung

    Um verschiedene Optionen für die Wassergewinnung wirtschaftlich zu bewerten, wurde eine umfassende Kostenanalyse der Grundwasserentnahme für die Trinkwasserversorgung durchgeführt, die erstmals die Möglichkeit eines Kostenvergleichs mit Alternativen für die zukünftige Wasserversorgung (Meerwasserentsalzung und Entsalzung von brackigem Grundwasser) eröffnet hat.

    Das wasserwirtschaftliche Entscheidungshilfe-System WEAP (Water Evaluation and Planning), welches als Planungstool im jordanischen Wasserministerium (MWI) etabliert ist, wurde um die ermittelten Daten zu den Wasserproduktionskosten erweitert. Dies ermöglicht es dem MWI, einen Kostenvergleich verschiedener Szenarien für die Grundwasserentnahme durchzuführen.

    Darüber hinaus wurden die Kapitalkosten sowie die Betriebs- und Wartungskosten von Brunnen und Brunnenfeldern analysiert und in Berichten zusammengefasst. Diese Berichte liefern Leitlinien für die Bewertung der Kosten künftiger geplanter Brunnenfelder. Aus den Daten wurden zusätzliche Erkenntnisse zu den Kosten gewonnen, wie zum Beispiel ein Vergleich der vom WEAP optimierten Wassermengen, die einem bestimmten Wassersystem zugeführt werden, mit der tatsächlichen Wasserversorgung und den damit verbundenen Kosten

    Andere Erzeugnisse hatten zum Ziel, Wasserversorgungsunternehmen Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Auf der Grundlage der gesammelten Daten wurden Karten zur Energieeffizienz und zu den Wartungskosten pro Brunnenfeld erstellt, um räumliche Unterschiede aufzuzeigen. Eine Quantifizierung der finanziellen Verluste durch Nicht-Umsatzwasser auf Ebene des Wasserversorgungssystems ist nun möglich, da die Kosten der Grundwassergewinnung pro Brunnenfeld bekannt sind. Die gesamten nationalen Stromkosten für die Grundwassergewinnung sind nun ebenfalls quantifiziert. Schließlich wurde eine Infografik erstellt, um der Öffentlichkeit die hohen Kosten des Grundwassers zu vermitteln.

    Monitoring der Grundwasserqualität

    Das Foto zeigt das Probenahme-Team bei der Durchführung von In-situ-Messungen und der Entnahme von Wasserproben an einem staatlichen Produktionsbohrloch.
    Probenahme-Team bei der Durchführung von In-situ-Messungen und der Entnahme von Wasserproben an einem staatlichen Produktionsbohrloch.

    Die Ausbeutung der Grundwasserressourcen der vergangenen Jahrzehnte hat neben sinkenden Grundwasserpegeln auch eine Verschlechterung der Grundwasserqualität zur Folge, so dass der Druck auf die schwindenden Wasserressourcen weiter zunimmt und ggf. weitere kostenintensive Wasserbehandlungsanlagen notwendig werden. Vor dem Hintergrund wurde in enger Zusammenarbeit mit dem MWI und dem Water Authority of Jordan (WAJ) sowie deren Labore eine systematische landesweite Überwachung der Qualität der jordanischen Grundwasser­ressourcen realisiert. Dies umfasste neben der Konzeption eines landesweiten Beobachtungs­messnetzes, der Optimierung der qualitätsgesicherten Probenahme bzgl. des definierten Parameterumfangs, auch Capacity Development Maßnahmen für das Laborpersonal im WAJ.

    Es wurde in Kooperation mit den Projektpartnern ein Finanzierungsplan zur Deckung der Aufwendungen für die vom Projektpartner (WAJ) durchgeführten Beprobungs- und Analysearbeiten erarbeitet. Auf dieser Grundlage konnte ein entsprechendes Budget für das langfristige und jährlich durchgeführte Qualitätsmonitoring im Haushalt des MWI eingestellt werden. Somit kann das WAJ auch nach Ablauf des Projekts die jährlich anfallenden Monitoringaufgaben weitgehend eigenständig realisieren.

    Eine wesentliche Grundlage für die künftige Bewertung der Grundwasserqualität war die Durchführung einer landesweiten Baseline-Studie im Zeitraum 2020 bis 2023, mit dem Ziel einer Bewertung des aktuellen Qualitätszustands der relevanten Grundwasserleiter sowie der Identifizierung von Überschreitungen von Trinkwassergrenzwerten für spezifische anorganische Qualitätsparameter. Im Ergebnis wurden landesweite Karten für lokal problematische Parameter erarbeitet, wie z. B. elektrische Leitfähigkeit (Salinität), Nitrat sowie ausgewählte Spurenstoffe (z. B. Selen, Molybdän). Diese erstellten Karten und begleitenden Informationen sind über ein Groundwater Quality Dashboard der Öffentlichkeit zugänglich.

    Darüber hinaus wurde eine Fallstudie durchgeführt, um lokal ungewöhnlich hohe gelöste Gehalte anorganischer Spurenstoffe wie Selen und Molybdän im landesweit bedeutendsten Grundwasserleiter A7/B2 zu untersuchen und daraus Empfehlungen für das Wassermanagement abzuleiten. In einem betroffenen Gebiet in Zentral-Jordanien wurden in allen untersuchten Brunnenfeldern Förderbrunnen mit gelösten Selen-Gehalten über dem lokalen und internationalen WHO-Trinkwassergrenzwert von 40 µg/L beobachtet. Neben umfassenden hydrochemischen Untersuchungen wurden auch potentielle geogene (lokale Gesteine) und anthropogene (Dünger, Gülle) Quellen beprobt und auf ihren Selen-Gehalt untersucht. Im Ergebnis konnten erhöhte Selen-Gehalte insbesondere im bituminösen Kalkstein (B2) und den überlagernden bituminösen Kalkmergeln (B3) identifiziert werden. Diese eigentlich immobilen Selen-Phasen werden vermutlich durch Oxidationsprozesse im B2/A7 Grundwasserleiter mobilisiert und transportiert. Es besteht die Vermutung, dass anthropogene Faktoren wie die Grundwasserabsenkung sowie infiltrierende Abwässer die Mobilisation von Selen (und anderen Spurenstoffe) beschleunigen.

    Weiterführende Literatur

    Fachberichte
    • AL ATRASH, M. & NIEUWENHOVEN, L. (2022): Drilling and well completion cost analysis of groundwater wells in Jordan. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 15 pp.
    • AL-HYARI, M., ROOIJEN, D.V. & ALOBEIAAT, A. (2022): Well ID naming in Jordan – Current procedures, challenges and recommendations for improvement. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 13 pp.
    • KALWA, F. (2024): Selenium increase in the Heedan wells after 2022 – An assessment of Se-mobilization in the context of MAR. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 50 pp.
    • LINDENMAIER, F. (2024): Management of water wells – Conceptual approach for a more efficient operation, maintenance, and monitoring of domestic water wells in Jordan. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 21 pp.
    • NIEUWENHOVEN, L. (2024): Cost-benefit analysis conventional vs. desalinated groundwater wellfields. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 35 pp.
    • NIEUWENHOVEN, L. (2024): Groundwater production cost data analysis – Process report on groundwater production cost data analysis for entry into the national WEAP Model of Jordan. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 28 pp.
    • NIEUWENHOVEN, L. (2024): Wellfield operation & maintenance cost analysis. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 35 pp.
    • NIEUWENHOVEN, L. (2023): Wellfield capital cost analysis. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 26 pp.
    • SEIBERT, S., KALWA, F., AL-HYARI, M., BAHLS, R. & WAGNER, F. (2024): Nationwide groundwater quality baseline 2020-23 – Technical report. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 116 pp.
      Download (PDF, 16MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • STIASNY, J., AL-KURDI, O., AL-HYARI, A., DAHABIYEH, M. & GHAZAL, R. (2024): Groundwater resources assessment of the A7/B2 aquifer in northern Jordan for 2022. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 58 pp.
    • STIASNY, J., VAN ROOIJEN, D., AL-HYARI, A. & SALEH, A. (2023): Assessment of domestic water wells in Mafraq governorate – Final report. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 53 pp.
      Download (PDF, 5MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • STIASNY, J., VAN ROOIJEN, D., SALEH, A. & AL-HYARI, A. (2023): Assessment of domestic water wells in Zarqa governorate – Final report. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 44 pp.
      Download (PDF, 4MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • VAN ROOIJEN, D., ODATELLA, A., STIASNY, J. & DAHABIYEH, M. (2024): Standard operating procedures for monitoring of domestic wells. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 82 pp.
    • VAN ROOIJEN, D., STIASNY, J., AL-HYARI, A. & SALEH, A. (2023): Assessment of domestic water wells in Aqaba governorate. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 47 pp.
      Download (PDF, 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • VAN ROOIJEN, D., STIASNY, J., AL-HYARI, A. & SALEH, A. (2023): Assessment of domestic water wells in Jerash and Ajloun governorates. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 43 pp.
      Download (PDF, 4MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • VAN ROOIJEN, D., STIASNY, J., AL-HYARI, A. & SALEH, A. (2023): Assessment of domestic water wells in Madaba governorate – Final report. – Groundwater Resources Management in Jordan: 41 pp.
      Download (PDF, 4MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    • VAN ROOIJEN, D., STIASNY, J. & AL-HYARI, A. (2022): Assessment of domestic water wells in Amman governorate – Final report. – Project "Groundwater Resources Management in Jordan": 43 pp.
      Download (PDF, 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)
    Präsentationen
    • BAHLS, R., LINDERMAIER, F., SEIBERT, S., KALWA, F. & GHARYBEH, M. (2024): Impact of groundwater depletion on the raw water quality. – 11th International Conference of the Jordanian Geologists Association incorporating the 10th International Symposium on Eastern Mediterranean Geology, 22–24 October 2024, Amman, Jordan.
    • KALWA, F., AL HYARI, M., GHARAIBEH, M., SEIBERT, S. & BAHLS, R. (2024): Hydrochemistry of groundwater in Jordan: a nation-wide assessment. – 29. Tagung der Fachsektion Hydrogeologie in der DGGV, 20.–23. März 2024, Aachen, Deutschland.
    • LINDERMAIER, F., BAHLS, R., NIEUWENHOVEN, L. & DAHABIYEH, M. (2024): Groundwater depletion in the limestone aquifer and costs of groundwater production. – 11th International Conference of the Jordanian Geologists Association incorporating the 10th International Symposium on Eastern Mediterranean Geology, 22–24 October 2024, Amman, Jordan.
    • STIASNY, J. (2024): Grundwasserübernutzung in Jordanien. – 29. Tagung der Fachsektion Hydrogeologie in der DGGV, 20.–23. März 2024, Aachen, Deutschland.
    • WAGNER, F., AL-HYARI, M, KALWA, F. & KRAEMER, D. (2024): Occurence and origin of high dissolved Se in a depleted limestone aquifer in central Jordan. – 29. Tagung der Fachsektion Hydrogeologie in der DGGV, 20.–23. März 2024, Aachen, Deutschland.
    Poster
    • AL-HYARI, M, WAGNER, F., KALWA, F. & KRAEMER, D. (2024): Occurence and origin of high dissolved Se in a depleted limestone aquifer in central Jordan. – 11th International Conference of the Jordanian Geologists Association incorporating the 10th International Symposium on Eastern Mediterranean Geology, 22–24 October 2024, Amman, Jordan.
    • WAGNER, F., AL-HYARI, M., KRÄMER, D. & KÖNIGER, P. (2025): Dissolved Se in a depleted limestone aquifer in Jordan – Occurrence and origin. – 6th Groundwater Quality 2025, Bordeaux, France, 10–13 June 2025.
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    • WAGNER, F., AL-HYARI, M. & KRAEMER, D. (2023): Occurence and origin of dissolved Selenium in a depleted limestone aquifer in central Jordan. – 33rd annual Goldschmidt Conference, 9–14 July 2023, Lyon, France.

    Externer Link

    Kontakt

    Dr. Falk Lindenmaier

    Telefon: 0511 643-2859

    Falk.Lindenmaier@bgr.de

Weiterführende Literatur

Partner

Ministry of Water and Irrigation (MWI)

Ihr
Kontakt

Dr. Mathias Toll

Telefon: 0511 643-3279

Mathias.Toll@bgr.de