Technische Zusammenarbeit

Angewandte Geowissenschaften und Fachberatung für eine nachhaltige Entwicklung: Die fachliche Arbeit und Beratung in den Projekten der Technischen Zusammenarbeit ist eine Querschnittsaufgabe, bei der die gesamte Expertise der BGR zum Einsatz kommt.

Teilnehmer der 8. Rekultivierungs- und Mine Closure Konferenz 2013 in Zaamar, Zentralmongolei

Unsere Themen

  • Projekte der Technischen Zusammenarbeit

    Die TZ-Projekte auf einen Blick: Auswahl nach Fokus (Thema), Region (Unterthema) und Status (laufend oder abgeschlossen)

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    TZ-Engagement der BGR
  • Rohstoffe

    Die Technische Zusammenarbeit unterstützt Partnerländer dabei, die Chancen und Herausforderungen im Umgang mit mineralischen Ressourcen zu bewältigen und diese verantwortungsvoll für wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung zu nutzen.

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    Mina de Yanacocha
  • Grundwasser

    Im Rahmen der TZ spielt die nachhaltige Grundwassernutzung eine zentrale Rolle, um Partnerländer dabei zu unterstützen, den durch den Klimawandel verstärkten Risiken wie Übernutzung und Verschmutzung wirksam zu begegnen.

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    Wadi Numiera, Gouvernement Karak
  • Boden

    Angesichts der steigenden globalen Nachfrage nach Nahrungsmitteln und den Herausforderungen des Klimawandels wird nachhaltiges Bodenmanagement immer wichtiger, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und langfristige landwirtschaftliche Produktivität zu sichern.

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    Bodenprobenahme in Kamerun
  • Geogefahren

    Angesichts weltweit zunehmender Naturkatastrophen gewinnt der Umgang mit Geogefahren an Bedeutung – und damit das vorsorgende Naturkatastrophen-Risikomanagement.

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    Einsturz der Gleise der South Line
  • Geothermie

    Als erneuerbare Energieform mit gleichmäßiger Verfügbarkeit bietet die Geothermie großes Potenzial, um die Energieversorgung nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten.

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    Geothermisches Potenzial in Bogoria-Silal, Kenia
  • Produkte_Teaser

Aktuelles

FEZB begleitet Mongolei-Delegation bei Besuch in der Lausitz

Datum: 28.10.2026

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Die FEZB-Fachleute besuchten mit der achtköpfigen mongolischen Delegation ein von der Wismut GmbH rekultiviertes Gelände einer ehemaligen Uranhalde, das heute als Golfplatz genutzt wird.

Küstenabbrüchen auf der Spur – BGR testet Messnetz an der Ostsee

Datum: 27.10.2026

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Eine Drohne filmt das Experiment am Kliff bei Ahrenshoop aus der Luft.

Delegation aus Indonesien zu Besuch in der BGR

Datum: 20.10.2026

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Eine sechsköpfige Delegation aus Indonesien besuchte auch die BGR in Hannover

Seit über 60 Jahren ist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kooperations­projekten der Technischen Zusammenarbeit rund um den Globus aktiv. Als staatliche Durchführungsorganisation trägt die BGR in bisher mehr als 130 Ländern durch Wissenstransfer und „Capacity development“ zur Sicherung und Verbesserung der Le­bensbedingungen der Menschen vor Ort bei.

Herangehensweise der BGR in der Technischen Zusammenarbeit
Herangehensweise der BGR in der Technischen Zusammenarbeit

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht dabei die Anwendung von geowissenschaftlichem Fach- und Methodenwissen zur Lösung globaler und lokaler Herausforderungen. In den Vorhaben werden mit den Partnerinstitutionen technische, wirtschaft­liche und organisatorische Fähigkeiten und Kenntnisse aus dem Bereich der angewandten Geowissenschaften entwickelt. Die in der Zusammenarbeit gewonnenen geowissenschaftlichen Ergebnisse und Daten fließen in konkrete Empfehlungen und Maßnahmen ein. Sie bilden die Voraussetzung für die politische Entscheidungsfindung.

Globale Herausforderungen erfordern eine globale Zusammenarbeit. Die BGR unterstützt im Bereich Angewandte Geowissenschaften ihre Partner bei der Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung, des Pariser Klimaabkommens und des Sendai-Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge. Dabei ist die fachliche Arbeit und Beratung in den Projekten der Technischen Zusammenarbeit eine Querschnittsaufgabe, bei der die gesamte Expertise der BGR zum Einsatz kommt. Durch den gezielten Transfer von Fachwissen, Methoden und Technologien unterstützt die BGR ihre Partnerinstitutionen dabei, eigene Kompetenzen zu stärken und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Diese langfristige Zusammenarbeit bildet die Grundlage für wissenschaftsbasierte Entscheidungen und trägt zur Erreichung internationaler Entwicklungsziele bei.

Historische Einblicke: Karten & Grafiken

Die BGR ist seit 1956 in der Technischen Zusammenarbeit auf dem Geosektor aktiv. Die Technische Zusammenarbeit (TZ) hat sich über die Jahrzehnte hinweg kontinuierlich weiterentwickelt, um den sich wandelnden globalen Herausforderungen gerecht zu werden. Ursprünglich auf den Aufbau geologischer Dienste und die Erschließung natürlicher Ressourcen fokussiert, umfasst sie heute ein breites Spektrum an Themen – von nachhaltigem Ressourcenmanagement über den Schutz vor Geogefahren bis hin zu klimaresilienten Landnutzungsstrategien.

Camp Wadi Araba
Camp im Wadi Araba

 

Hinweisen über mögliche negative Wirkungen unseres Handelns auf die Menschenrechte gehen wir unmittelbar und in angemessener Weise nach. Diese können an E-Mail-Adresse humanrights@bgr.de gesendet werden.

Häufig gestellte Fragen

  • Entwicklungszusammenarbeit bezeichnet die gemeinsamen Anstrengungen von Industrie- und Entwicklungsländern, um jedem Menschen langfristig ein eigenverantwortliches Leben frei von materieller Not zu ermöglichen. Die BGR bringt ihre geowissenschaftliche Kompetenz in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ein. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen mineralische Rohstoffe und Bergbau, Grundwasser, Boden, Geogefahren und Geothermie.

    Die Technische Zusammenarbeit ist ein Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit, der darauf abzielt, die Fähigkeiten von Menschen, Organisationen und Gesellschaften in den Partnerländern zu fördern (Capacity Development).

     Zur Definition der Entwicklungszusammenarbeit der Bundesregierung

  • Das Ziel besteht darin, die Partnerländer in die Lage zu versetzen, ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern und ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Dabei wird großer Wert auf den effizienten und nachhaltigen Einsatz von Ressourcen gelegt. Die Unterstützung der BGR konzentriert sich auf die Sammlung, Aufbereitung und Interpretation geowissenschaftlicher Daten, um eine fundierte Basis für weitere Maßnahmen zu schaffen. Gemeinsam mit den Partnerbehörden arbeitet sie daran, ihre technischen und organisatorischen Kapazitäten zu stärken und sie bestmöglich bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

  • In den Anfängen der TZ in den 1960er-Jahren konzentrierte sich die BGR auf die Unterstützung bei der Kartierung und Erkundung natürlicher Ressourcen (Grundwasser, mineralische und fossile Rohstoffe). Heute unterstützt die BGR die Partnerländer in umfassenderer Weise, indem sie geowissenschaftliche Methoden in den Partnerinstitutionen anwendet und vermittelt, geowissenschaftliche Bewertungen und Empfehlungen zu Entscheidungsprozessen einbringt und politische Beratung leistet. Ziel ist, dass die Ergebnisse aus Projekten nachhaltig genutzt werden, um die Lebensbedingungen in den Partnerländern zu verbessern.

    • Fachgerechte Bewertung der vorhandenen Georessourcen
    • Durchführung gezielter Aus- und Fortbildungsmaßnahmen
    • Stärkung staatlicher Entscheidungsstrukturen
    • Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe an regionalen Entwicklungsentscheidungen
  • Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragt staatliche Durchführungsorganisationen wie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) mit der Umsetzung.

  • Die BGR führt in ihren Projekten Evaluierungen durch, um die Zielerreichung, Wirkung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit ihrer Vorhaben prüfen und bewerten zu lassen. Die Evaluierung erfolgt durch unabhängige Gutachtende, die die Konzeption, Umsetzung und die Ergebnisse der Projekte begutachten.

    Als staatliche Durchführungsorganisation sind die Leitlinien des BMZ für die Evaluierung der Entwicklungszusammenarbeit (BMZ 2021) für die BGR handlungsleitend. Die Bewertungen werden anhand der vom Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD DAC) festgelegten Evaluierungskriterien Relevanz, Kohärenz, Effektivität, Effizienz, entwicklungspolitische Wirkungen (Impact) und Nachhaltigkeit und vorgenommen und orientiert sich an den vom BMZ formulierten Leitfragen. 

  • Seit Anfang 2018 übermittelt die BGR monatlich aktualisierte Informationen über die Projekte der technischen Zusammenarbeit an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), in dessen Auftrag die BGR die TZ-Projekte durchführt.

    Die monatliche Meldung enthält neben projektspezifischen Kerndaten und Dokumenten aller seit 2013 umgesetzten Projekte auch Informationen zur Mittelverwendung. Das BMZ bündelt diese Informationen und veröffentlicht sie zusammen mit Maßnahmen weiterer staatlicher sowie nicht-staatlicher Träger der deutschen bilateralen EZ auf seinem Transparenzportal. Zusätzlich werden die Maßnahmendaten auf dem Portal der „International Aid Transparency Initiative (IATI)“ mit Daten zu Entwicklungsleistungen internationaler Geber und Institutionen dargestellt.

    Mit der Veröffentlichung kommt das BMZ seinen nationalen sowie internationalen Verpflichtungen zur Offenlegung von Maßnahmendaten, der Verwendung von EZ-Mitteln und deren Wirksamkeit nach. Das BMZ leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Transparenz, einem Leitprinzip der Entwicklungszusammenarbeit.

    Neben der Information der allgemeinen Öffentlichkeit, der Regierung und den Medien soll es auf Grundlage der veröffentlichten Informationen auch Kooperationsländern erleichtert werden, ihre strategische Ressourcenplanung und Prioritätensetzung effektiver zu gestalten. Transparenzportale erleichtern zudem die Abstimmung entwicklungspolitischer Maßnahmen zwischen nationalen sowie internationalen Gebern und Organisationen in den betreffenden Ländern und Regionen.

Ihr
Kontakt

Dr. Reik Degler

Telefon: 0511 643-2423

Reik.Degler@bgr.de