SPOCK (Self Potential and CSEM Receiver Kit) ist unser an der BGR entwickelte Nachfolger der tiefgeschleppten VULCAN-Empfänger vom SCRIPPS Institut in San Diego. Das elektrische Feld wird mit Elektrodenpaaren in 3 Raumrichtungen vermessen und mit einem Mehrkanal-Datenlogger im Inneren des SPOCK-Körpers aufgezeichnet. Altimeter und Lagesensoren liefern die Orientierung im Wasser. Zusätzlich werden Magnetfelddaten mit einem Breitbandmagnetometer vermessen, das sich in dem Rohr zur Befestigung der hinteren Elektrode befindet.
Im INDEX-Projekt (Link auf /Themen/Rohstoffe/Projekte/Meeresforschung-Projekte-laufend/Index2011-2030) wird SPOCK bislang für passive Eigenpotenzial-Messungen zur Detektion und Charakterisierung von Massivsulfidvorkommen eingesetzt. Dazu wird SPOCK im Abstand von ca. 50 m über dem Meeresboden hinter HOMESIDE oder ULLA geschleppt, über die auch die akustische Positionierung und die Kommandierung und Datenverbindung läuft. Grundsätzlich können ein oder mehrere SPOCKs auch für aktive CSEM-Messungen in Verbindung mit einer Sendequelle und Sendedipol als Empfängerkette eingesetzt werden.