FEZB begleitet Mongolei-Delegation bei Besuch in der Lausitz

Dokumenttyp: Meldung, Datum: 28.10.2026, Thema: Allgemeines , Thema: Internationale Zusammenarbeit , Thema: Technische Zusammenarbeit , Thema: Grundwasser , Thema: Boden

Eine mongolische Delegation informierte sich im Rahmen einer Studienreise durch die Lausitz über Themen zur nachhaltigen Bergbaurekultivierung. Im Zentrum des Aufenthalts stand der Wissensaustausch mit deutschen Fachleuten, darunter auch des Forschungs- und Entwicklungszentrums Bergbaufolgen (FEZB) der BGR in Cottbus.

Die FEZB-Fachleute besuchten mit der achtköpfigen mongolischen Delegation ein von der Wismut GmbH rekultiviertes Gelände einer ehemaligen Uranhalde, das heute als Golfplatz genutzt wird.
Die FEZB-Fachleute besuchten mit der achtköpfigen mongolischen Delegation ein von der Wismut GmbH rekultiviertes Gelände einer ehemaligen Uranhalde, das heute als Golfplatz genutzt wird.

Eine mongolische Delegation informierte sich im Rahmen einer Studienreise durch die Lausitz über Themen zur nachhaltigen Bergbaurekultivierung. Im Zentrum des Aufenthalts stand der Wissensaustausch mit deutschen Fachleuten, darunter auch des Forschungs- und Entwicklungszentrums Bergbaufolgen (FEZB) der BGR in Cottbus.

Die Studienreise fand im Rahmen des aktuellen Mongolei-Projekts der BGR statt. Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit unterstützt die BGR im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das mongolische Ministerium für Umwelt und Klimawandel (MECC) bei Vorhaben für einen umweltverträglichen Bergbau in dem zentralasiatischen Land. So unterstützen die BGR-Fachleute die Mongolei bei Strategien für eine nachhaltige Rekultivierung und Nachnutzung von ehemaligen Bergbauflächen. Dabei werden Leitlinien für Maßnahmen entwickelt, die in vier Pilotregionen in der Mongolei beispielhaft angewendet werden sollen.

Flankiert wird das Projekt u. a. auch durch internationale Austauschformate, zu der die Studienreise nach Deutschland gehörte. An dem fachlichen Austausch beteiligte sich neben dem FEZB auch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe in Brandenburg (LBGR), die Wismut GmbH, das UNU-Resource Nexus (Dresden), die TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB). Bei den Gesprächen wurden beispielsweise Fragen zur Bergbausanierung, Nachnutzung von Bergbaugebieten, zum Umweltmonitoring, Bodenschutz und zur Wasserwirtschaft erörtert.