Das deutsche Isotopennetz GIN ermöglicht ein kontinuierliches, langjähriges und räumlich hoch aufgelöstes Monitoring von stabilen Wasserisotopen (δ18O und δ2H) und Tritium (3H) im Grundwasser, Niederschlag, Oberflächenwasser und weiteren Komponenten.
GIN sorgt für eine Vernetzung von Laboren und Instituten mit Isotopenexpertise, um die Analytik und Datenqualität fortlaufend zu verbessern.
Isotopendaten werden gesammelt, vereinheitlicht und qualitätskontrolliert vorgehalten. Dafür werden seit 2018 regelmäßige Treffen und Laborvergleiche organisiert.
GIN legt den Grundstein für die Etablierung langer Isotopenmessreihen für die Wissenschaft und das anwendungsbezogene Arbeiten in den Naturwissenschaften, der Ressourcenforschung und den Umweltdisziplinen in Deutschland.